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Simone Berge

Tierhomöopathie
Alternative Heilmethoden

 
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Ernährung - Der Hund ist was er frisst!


Ernährungsgrundlagen

Neben der Luft zum Atmen ist die Ernährung für jedes Lebewesen
elementar lebensnotwendig. Eine gesunde Ernährung trägt zur
Erhaltung der Gesundheit bei.

Mitte des letzten Jahrhunderts kam das Fertigfutter auf den Markt
und wurde der„Hund-Mensch-Beziehung“ schmackhaft gemacht,
was auf den ersten Blick auch einen bequemen und ausgewo-
genen Eindruck macht, wenn man den Aufschriften und dem
Marketing Glauben schenkt.

Oftmals fragt man sich, ob man eine ausgewogene Ernährung für
seinen Hund selber herstellen kann oder ob man die Verantwortung
an die Futtermittelhersteller abgegeben muss. Vitamine, Enzyme,
Eiweiße und essentielle Fettsäuren werden durch die Erhitzung bei
der Herstellung von Fertigfutter zerstört, beschädigt oder verändert.

An dieser Stelle bitte ich Sie sich selbst einmal kritisch zu hinterfragen,
was Sie Ihrem Hund füttern. Wissen Sie was das Futter enthält?



Fertigfutter

In den meisten Fertigfuttern findet man unter den Zutaten: „Geflügelfleisch-
mehl“, „Tierische Nebenprodukte“, „Trockenschnitzel“ „Fischmehl“ oder
„Knochenmehl“. Was sich hier im Einzelnen hinter verbirgt weiß man oft-
mals nicht. Der Hauptbestandteil des Fertigfutters ist Getreide (60 – 90 %).
Diese Deklaration findet man natürlich in der Liste der Zusammensetzung
nicht, da man jedes einzelne Bestandteil aufführt und somit immer nur
geringe Mengen angegeben werden müssen. Meist ist Fleischmehl als
erste Zutat aufgeführt, obwohl zusammengerechnet Getreide die Hauptzutat
darstellt.

Sicherlich kennt jeder Hundebesitzer die Situation, dass es ab und an unangenehm riecht und man am liebsten den Raum verlassen möchte.
Diese Verdauungsprobleme entstehen meist durch einen zu hohen
Getreideanteil (Gärung), der die Gärung forciert und mehr Gase produ-
zieren lässt.

Seit Jahren versucht die Futtermittelindustrie und die Werbung uns zu
manipulieren, uns einzureden das die Selbstherstellung von Futter
kompliziert und aufwändig sei, viel Zeit in Anspruch nimmt und Mangel-
erscheinungen bei Hunden und Katzen hervorrufen können.

Einen sehr interessanten Einblick in die Praktiken der Futtermittelindustrie
bieten zwei Artikel des Spiegel aus dem September 2009. Mehr dazu finden
Sie hier: 

Spiegel Wissen:  Hunger aus dem Labor

Spiegel Online:    Hungeranregendes Haustierfutter



Selbst hergestelltes Futter

Diese Vorurteile möchte ich in meinen Seminaren unter anderem durch
meine langjährige Erfahrung im Bereich B.A.R.F. („Biologisch Artgerechte
Rohfütterung"), sowie durch meine Erfahrungen und Kenntnisse im
medizinischen Sektor wiederlegen. Selbst produzierte Nahrung für unseren
Hund oder Katze ist einfacher als man glaubt, ist ausgewogen und gesund. Selbst mäkelige Vierbeiner werden da zum Feinschmecker.

Die einzige Bedingung ist, dass man ausreichende Abwechslung in den
Speiseplan bringt. Eine ausgewogene Ernährung enthält u. a. Vitamine,
Mineralien, Spurenelemente, usw. und muss nicht täglich aufgenommen
werden, da der Hund diese über ca. 4 Wochen hinweg speichern kann.

Bei einer ausgewogenen und artgerechten Ernährung können Keime,
Bakterien und Parasiten nicht mehr so schnell gefährlich werden, da die
Nahrung den kurzen Darm des Hundes schnell wieder verlässt und durch
den Schlüsselreiz Fleisch die Produktion und die Stärke der Magensäure
ansteigt.



Krankheiten und Ernährung

Der Körper eines jeden Individuums benötigten mehrere tausende Jahre
um sich auf eine komplett neue Ernährung umzustellen und mit dieser
auch gut leben kann, der Hund hatte nur ca. 60 Jahre Zeit um sich von einer natürlichen Ernährung auf das Fertigfutter umzustellen.

Nicht alle Krankheiten lassen sich auf die Ernährung zurückführen, jedoch
ein Großteil der Krankheiten ist mit einer natürlichen Ernährung in den Griff
zu bekommen.

Immer mehr Hunde leiden unter Hautproblemen wie Ekzemen oder an
Allergien, Übergewicht, Pankreatitis, Immunschwächen, Krebs, Wachstums-
störungen, Erkrankungen der Leber und der Niere, um nur einige Beispiele
zu nennen. Zu viel Getreide nährt Entzündungen und verhilft Krebszellen zu
einem rascheren Wachstum. Getreide enthält sehr viel Energie und kann
dazu führen, dass der Hund aufgrund dessen nervös, unruhig oder hyper-
aktiv wird. Einige Hunde leiden unter einer Getreideunverträglichkeit, die
sich in Verhaltensproblemen und oder Allergien äußern kann.

Habe ich Ihr Interesse geweckt oder möchten Sie sich über Ernährungs-
alternativen für Ihren Vierbeiner informieren, stehe ich Ihnen gerne  in
einer Einzelberatung oder in meinen Seminaren zur Verfügung.

Ihre Simone Berge

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