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Ernährung - Der Hund ist was er frisst!
Ernährungsgrundlagen
Neben der Luft zum Atmen ist die Ernährung für jedes Lebewesen elementar lebensnotwendig. Eine gesunde Ernährung trägt zur Erhaltung der Gesundheit bei.
Mitte des letzten Jahrhunderts kam das Fertigfutter auf den Markt und wurde der„Hund-Mensch-Beziehung“ schmackhaft gemacht, was auf den ersten Blick auch einen bequemen und ausgewo- genen Eindruck macht, wenn man den Aufschriften und dem Marketing Glauben schenkt.
Oftmals fragt man sich, ob man eine ausgewogene Ernährung für seinen Hund selber herstellen kann oder ob man die Verantwortung an die Futtermittelhersteller abgegeben muss. Vitamine, Enzyme, Eiweiße und essentielle Fettsäuren werden durch die Erhitzung bei der Herstellung von Fertigfutter zerstört, beschädigt oder verändert.
An dieser Stelle bitte ich Sie sich selbst einmal kritisch zu hinterfragen, was Sie Ihrem Hund füttern. Wissen Sie was das Futter enthält?
Fertigfutter
In
den meisten Fertigfuttern findet man unter den Zutaten:
„Geflügelfleisch- mehl“, „Tierische Nebenprodukte“, „Trockenschnitzel“
„Fischmehl“ oder „Knochenmehl“. Was sich hier im Einzelnen hinter
verbirgt weiß man oft- mals nicht. Der Hauptbestandteil des Fertigfutters
ist Getreide (60 – 90 %). Diese Deklaration findet man natürlich in der
Liste der Zusammensetzung nicht, da man jedes einzelne Bestandteil
aufführt und somit immer nur geringe Mengen angegeben werden müssen.
Meist ist Fleischmehl als erste Zutat aufgeführt, obwohl
zusammengerechnet Getreide die Hauptzutat darstellt.
Sicherlich
kennt jeder Hundebesitzer die Situation, dass es ab und an unangenehm
riecht und man am liebsten den Raum verlassen möchte. Diese
Verdauungsprobleme entstehen meist durch einen zu hohen Getreideanteil
(Gärung), der die Gärung forciert und mehr Gase produ- zieren lässt.
Seit
Jahren versucht die Futtermittelindustrie und die Werbung uns zu
manipulieren, uns einzureden das die Selbstherstellung von Futter
kompliziert und aufwändig sei, viel Zeit in Anspruch nimmt und
Mangel- erscheinungen bei Hunden und Katzen hervorrufen können.
Einen sehr interessanten Einblick in die Praktiken der Futtermittelindustrie bieten zwei Artikel des Spiegel aus dem September 2009. Mehr dazu finden Sie hier:
Spiegel Wissen: Hunger aus dem Labor Spiegel Online: Hungeranregendes Haustierfutter
Selbst hergestelltes Futter
Diese Vorurteile möchte ich in meinen Seminaren unter anderem durch meine langjährige Erfahrung im Bereich B.A.R.F. („Biologisch Artgerechte Rohfütterung"), sowie durch meine Erfahrungen und Kenntnisse im medizinischen Sektor wiederlegen. Selbst produzierte Nahrung für unseren Hund oder Katze ist einfacher als man glaubt, ist ausgewogen und gesund. Selbst mäkelige Vierbeiner werden da zum Feinschmecker.
Die einzige Bedingung ist, dass man ausreichende Abwechslung in den Speiseplan bringt. Eine ausgewogene Ernährung enthält u. a. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, usw. und muss nicht täglich aufgenommen werden, da der Hund diese über ca. 4 Wochen hinweg speichern kann.
Bei einer ausgewogenen und artgerechten Ernährung können Keime, Bakterien und Parasiten nicht mehr so schnell gefährlich werden, da die Nahrung den kurzen Darm des Hundes schnell wieder verlässt und durch den Schlüsselreiz Fleisch die Produktion und die Stärke der Magensäure ansteigt.
Krankheiten und Ernährung
Der Körper eines jeden Individuums benötigten mehrere tausende Jahre um sich auf eine komplett neue Ernährung umzustellen und mit dieser auch
gut leben kann, der Hund hatte nur ca. 60 Jahre Zeit um sich von einer
natürlichen Ernährung auf das Fertigfutter umzustellen.
Nicht alle Krankheiten lassen sich auf die Ernährung zurückführen, jedoch ein Großteil der Krankheiten ist mit einer natürlichen Ernährung in den Griff zu bekommen.
Immer mehr Hunde leiden unter Hautproblemen wie Ekzemen oder an Allergien, Übergewicht, Pankreatitis, Immunschwächen, Krebs, Wachstums- störungen, Erkrankungen der Leber und der Niere, um nur einige Beispiele zu nennen. Zu viel Getreide nährt Entzündungen und verhilft Krebszellen zu einem rascheren Wachstum. Getreide enthält sehr viel Energie und kann dazu führen, dass der Hund aufgrund dessen nervös, unruhig oder hyper- aktiv wird. Einige Hunde leiden unter einer Getreideunverträglichkeit, die sich in Verhaltensproblemen und oder Allergien äußern kann.
Habe ich Ihr Interesse geweckt oder möchten Sie sich über Ernährungs- alternativen für Ihren Vierbeiner informieren, stehe ich Ihnen gerne in einer Einzelberatung oder in meinen Seminaren zur Verfügung.
Ihre Simone Berge
Anmelden können Sie sich unter mail@homoeopatier-berge.de
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